HERZLICH WILLKOMMEN

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Herzliche Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung:  18. November um 19:30 Pfarrheim Bad Ischl, kleiner Saal

Lesung Omar Khir Alanam
„Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde"

Omar Khir Alanam 
wurde am 13. Mai 1991 in einem Vorort von Damaskus, namens Ost-Ghouta, geboren. Er studierte in Damaskus und Latakia BWL, musste aber wegen des Krieges das Studium unterbrechen und seine Heimat verlassen. Er floh in den Libanon, dann in die Türkei und 2014 nach Österreich. 
Deutsch lernte er im Flüchtlingsheim in Gratkorn mittels YouTube-Videos. Die theoretischen Kenntnisse versuchte er bei täglichen Besuchen in Graz in die Praxis umzusetzen, durch Gespräche mit Passanten auf der Straße und in Parks. 
Den Weg – fast eine Stunde pro Strecke – legte er mit dem Fahrrad zurück. 
Nach drei Jahren sprach Omar Khir Alanam so gut Deutsch, dass er bei einem Poetry-Slam den dritten Platz erreichte. Es wurden der ORF und andere Medien auf ihn aufmerksam – und ein Verleger, der ihm anbot, ein Buch mit ihm zu machen. 
Dieses Buch erschien im Frühling 2018 im Verlag Edition A. Der Titel klingt wie ein Statement: „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“. Gewidmet ist das Buch seiner Mutter und „allen lächelnden Gesichtern, die mir begegnet sind“. Siehe Veranstaltungen


Jazz and Literatur V - " So tun als ob es regnet" Iris Wolff & Hugo Siegmeth & Axel Wolf

Eine Sternstunde im Wechselspiel von Literatur und Musik erlebten die Gäste vergangene Woche im Bad Ischler Pfarrsaal bei der fünften Ausgabe von Jazz und Literatur, einer bewährten Kooperation der Ischler Pfarrbibliothek mit den Bad Ischler Jazzfreunden.

Die deutsche Autorin Iris Wolff las aus ihrem vielfach preisgekrönten Roman »So tun, als ob es regnet«, in dem sie die Geschichte einer Familie in und außerhalb von Siebenbürgen in vier das letzte Jahrhundert umfassenden Erzählungen beschreibt. Jede Erzählung könnte für sich stehen, aber das Besondere an dem schmalen Buch ist, auf welch kunstvolle Weise die vier Teile miteinander verwoben sind. In bewundernswert sprachlicher Klarheit - hier ist kein Wort zu viel und keines zu wenig – und mit einem liebevollen Blick auf ihre Protagonisten schildert Iris Wolff, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Als sehr beglückend bezeichnete das Publikum im Bad Ischler Pfarrheim das harmonische Wechselspiel von Text und Musik. Iris Wolff verwendet sehr poetische Sprachbilder, die von den beiden Musikern improvisierend aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Aus völlig unterschiedlichen Epochen webten Lautenspieler Axel Wolf und Jazz-Saxophonist Hugo Siegmeth völlig zeitlose, stimmige und stimmungsvolle Klänge. Die Musik, die man mit Laute oder Theorbe sowie Tenor- oder Sopran Saxophon verbindet, könnte unterschiedlicher nicht sein. Bekannterweise liegen zwischen Renaissance und Jazz mehrere Jahrhunderte. Aber die zwei Instrumente umspielten sich so sanft, dass sie zwischen oder zu den gelesenen Texten wie aus einem Guss erklangen. Der Abend endete mit viel Applaus für die eigenen Improvisationen der beiden Musiker und für die sprachgewandte Schriftstellerin, deren Bücher man unbedingt lesen sollte. 

 © Gigler

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Melanie Laibl begeistert die Kinder im Rahmen ihrer Lesereise mit ihren übermütigen, tollen, witzigen Erzählungen und Ideen!


   

Anlässlich der Dekanatsvisitation kam es zu einer Begegnung der Bibliothekarinnen der vier Pfarrbibliotheken des Dekanats Bad Ischl mit Bischofsvikar Wilhelm Viehböck in der Pfarrbücherei Pfandl. Pfarrer Tomaz Klimek und Christian Pichler, der als Leiter des Katholischen Bildungswerks auch für die Pfarrbibliotheken zuständig ist, nahmen am Gespräch teil. Die Mitarbeiterinnen der Bibliotheken St. Wolfgang, Pfandl, Bad Ischl und Ebensee präsentierten ihre Arbeit, nutzten aber auch die Gelegenheit über verschiedene Probleme und Herausforderungen zu sprechen.

Die Berichte legten dar, wieviel an qualitätsvoller Arbeit die Bibliothekarinnen ehrenamtlich leisten. In den Gesprächen zeigte sich auch: Es ist Potential da, um wesentliche Impulse zur literarischen Bildung und zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen zu setzen und damit die schulische Arbeit zu unterstützen. Gäbe es entsprechende Mittel, Förderungen und Strukturen, gäbe es auch gesetzliche Rahmenbedingungen (wie beispielsweise in Südtirol), könnten Bibliotheken einen wichtigen, durchaus notwendigen bildungspolitischen Beitrag leisten! 

                                      


 

Gratis-Lesestoff zum Schmökern, zum Vor-Ort-Lesen oder zum Mitnehmen fanden die Reisenden zwischen 14. und 27. Oktober 2019 auch auf dem Bahnhof Bad Ischl

Kaum eingeräumt, war das Interesse schon geweckt!

    


 

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019: Norwegen

Unsere Medienliste: Literatur aus Norwegen